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Netzwerken lernen: Kontakte knüpfen und Kunden gewinnen

Richtig netzwerken ist ein entscheidender Faktor für den Unternehmenserfolg. Aber worauf kommt es dabei genau an? Mit diesen 16 Networking-Tipps erfolgreich Netzwerken lernen.

 Erfolgsfaktor Networking

Persönliche Kontakte und Beziehungen sind das A und O im Geschäftsleben. Wollen Sie neue Kunden gewinnen oder verlässliche Lieferanten finden? Brauchen Sie eine Finanzierung, einen Expertenrat oder wollen Sie sich mit anderen Vertretern aus Ihrer Branche austauschen?

16 Networking-Tipps, die SIe zum Profi machen

Ein sorgfältig geknüpftes Kontaktnetzwerk macht all das leichter – Stichwort Vitamin B. Wir zeigen Ihnen, worauf es ankommt, wenn SIe richtig netzwerken lernen und dies für Ihren Erfolg nutzen wollen: Diese Tipps machen Sie zum Networking-Profi.

 

  1. Ziele definieren
    Sie befinden sich in der Gründungsphase Ihres Unternehmens und brauchen Unterstützung? Sie sind Freiberufler auf der Suche nach neuen Auftraggebern? Wenn Sie ein Netzwerk aufbauen, müssen Sie wissen, was Sie von Ihren Kontakten erwarten – und was diese von Ihnen erwarten dürfen.
  2. Personenkreis bestimmen
    Wer gehört ins Netzwerk? Aus den festgelegten Zielen ergibt sich, zu welchem Personenkreis Sie Kontakt suchen sollten. Legen Sie fest, welche Kontakte beiden Seiten tatsächlich einen Mehrwert bieten können.
  3. Prinzip Gegenseitigkeit
    Nur, wenn Ihre Kontakte auch von ihrer Verbindung zu Ihnen profitieren, funktioniert das Netzwerken richtig. Erfolgreiche Netzwerke fußen auf dem Prinzip der Gegenseitigkeit. Wer nur fordert, wird für sein Gegenüber schnell uninteressant oder wirkt gar aufdringlich.
  4. Klasse statt Masse
    Statt wahllos Kontakte zu sammeln, sollten Sie sich bei jeder Kontaktanfrage oder -anbahnung fragen, ob die Verbindung den genannten Kriterien genügt. Wertvoll ist das Netzwerk nur, wenn es nicht beliebig, sondern auf Vertrauen und Verlässlichkeit aufgebaut ist.
  5. Netzwerken lernen: Wo anfangen?
    Wenn Sie neu in die geschäftliche Networking-Welt starten, erleichtert ein Blick auf private Kontakte den Einstieg: Wer aus Familie und Freundeskreis kann das Netzwerk bereichern? Gibt es Kunden, Kollegen oder Kommilitonen, die bereits über ein relevantes Netzwerk verfügen? Eine persönliche Einführung erleichtert die Kontaktaufnahme und schafft Vertrauen.
  6. Networking-Partner nutzen
    Gute Netzwerkkontakte ergeben sich häufig über bestehende Geschäftsbeziehungen. Gerade Beratungsunternehmen und Banken verfügen über große branchenübergreifende Kundendateien, die Sie nutzen sollten. Sprechen Sie daher am Rande von Geschäftsterminen ruhig auch einmal Ihren Bankberater an – vielleicht hat er direkt ein paar interessante Kontakte für Sie parat.
  7. Networking-Events besuchen
    Netzwerken lernen können Sie auch auf Events. Öffentliche Messen und Kongresse sind gut. Exklusive, geschlossene Events meist noch besser. Hören Sie sich um. Wo sollten Sie eingeladen sein? Wer sind die Gastgeber? Und wie kommen Sie auf die Gästeliste? Gute Adressen sind unter Umständen auch die Business-Clubs in Ihrer Stadt.
  8. Auf Persönlichkeit setzen
    Netzwerke leben von Vertrauen. Setzen Sie daher wann immer möglich auf eine persönliche Kontaktaufnahme oder lassen Sie sich von bestehenden Kontakten weiterempfehlen. Eine „Kaltakquise“ von neuen Kontakten ist in aller Regel kontraproduktiv.
  9. Netzwerk-Aktivitäten sorgfältig planen
    Gehen Sie gezielt vor: Wer sollte warum zu Ihrem Netzwerk gehören? Es nützt weder Ihnen noch dem jeweiligen Gegenüber, wenn Sie auf zahllosen Veranstaltungen hunderte Visitenkarten einsammeln, die dann in der Schreibtischschublade verstauben. Planen Sie daher sorgfältig, welche Veranstaltungen Sie zum Netzwerken besuchen wollen. Idealerweise wissen SIe bereits, wen Sie dort kennenlernen möchten.
  10. Übung macht den Meister
    Netzwerken lernen heißt auch: Kommunikation üben. Wenn Ihnen ein spontaner Gesprächseinstieg schwerfällt, bereiten Sie etwas vor. Darüber hinaus gilt: Fragen ist häufig besser, als Antworten zu geben. Haben Sie keine Angst vor Fehlern und bleiben Sie authentisch.
  11. Interesse wecken und in Erinnerung bleiben
    Wecken Sie Interesse an Ihrer Person und Ihrer Tätigkeit. Zeigen Sie aber vor allem Interesse an Ihrem Gegenüber. Dafür sind auch klassische Small-Talk-Themen erlaubt, solange sie dem Gegenüber Aufmerksamkeit signalisieren. Denn ein aufmerksamer Gesprächspartner bleibt in Erinnerung.
  12. Inhalte erwünscht, Verkauf verboten
    Natürlich darf es auch um Inhalte gehen, die für beide Seiten relevant sind: Branchennews, Markteinschätzungen oder Regulierungsfragen. Gemeinsamkeiten wirken verbindend. Keinesfalls sollten Sie aber mit der Tür ins Haus fallen und aus der ersten Begegnung eine Verkaufsveranstaltung machen. Denn das zeigt, dass Sie den Sinn des Netzwerkens nicht verstanden haben.
  13. Andere Angebote machen
    Bieten Sie statt Ihrer Produkte oder Dienstleistungen Ihre Unterstützung an, wenn es passt: Können Sie mit einem guten Kontakt weiterhelfen? Mit Spezialkenntnissen? Wichtig dabei: Ihnen und Ihrem Gegenüber muss klar sein, dass Sie keine direkte Gegenleistung erwarten.
  14. Verbindlichkeit schafft Vertrauen
    Bleiben Sie nach dem ersten Kontakt verbindlich: Melden Sie sich an einem der Folgetage per E-Mail, Telefon oder Business-Network bei Ihrem Gegenüber und danken Sie für das Gespräch. Wenn Sie versprochen haben, einen Kontakt herzustellen, halten Sie dieses Versprechen kurzfristig ein. Nichts ist für Ihren Gesprächspartner ärgerlicher als Unverbindlichkeit und leere Versprechungen.
  15. Netzwerk nachhaltig pflegen
    Auch später gilt: Mit der einmaligen Kontaktaufnahme ist wenig erreicht. Jedes Netzwerk will sorgfältig gepflegt werden. Dazu zählt ein regelmäßiger Austausch. Denn wer nichts von Ihnen hört, wird Sie möglicherweise aus seinem Netzwerk streichen.
  16. Im Zweifelsfall aussortieren
    Das gehört ebenfalls zur Netzwerkpflege: Überprüfen Sie Ihr Netzwerk regelmäßig auf „Karteileichen“. Kontakte, von denen Sie seit Jahren nichts gehört haben, dürfen Sie guten Gewissens aussortieren. Denn nur das führt dazu, dass das Netzwerk dauerhaft überschaubar bleibt und seinen Zweck erfüllen kann.