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Was tun Hamburger Unternehmen für die Fitness ihrer Mitarbeiter?

Bewegung ist gesund. Das wissen auch Unternehmenschefs. Sie schicken ihre Mitarbeiter darum zu Personal Trainern, in Rückenkurse und Fitnesscenter – und das sogar auf Firmenkosten. Denn klar ist: Gesunde und zufriedene Beschäftigte sind motiviert und produktiv, identifizieren sich gerne mit ihrem Arbeitgeber und sind seltener krank.

Hamburger Fitnessstudios haben den Trend erkannt. Viele bieten Firmen, die ihre Mitarbeiter „auf Trab“ bringen lassen wollen, spezielle Abos und Kursprogramme. „Je mehr Mitgliedschaften ein Unternehmen abschließt, desto weniger kostet die einzelne Karte“, erklärt Emanuel Günther, Leiter Firmenkunden bei der RSG Group. Zu der gehören in Hamburg Studios wie McFit, John Reed und High 5. Beliebt bei kleineren Betrieben sei die übertragbare Mitgliedskarte: Wer trainieren will, checkt mit einer Company-Card im Studio ein. Danach kann ein Kollege die Karte nutzen. Der Vorteil, so Günther: „So wird die Motivation der Mitarbeiter getestet, bevor man jedem eine Mitgliedschaft zur Verfügung stellt.“ Die Karten sind in allen 300 Studios europaweit gültig.

Am Anfang eines Vertrages steht immer eine Bedarfsanalyse. Alter, Beschwerden und Wünsche der Mitarbeiter werden erfragt. Hierfür eignet sich beispielsweise ein Gesundheitstag im Firmengebäude. Wer seiner Belegschaft den Weg zum Studio ersparen will, kann mithilfe von Dienstleistern so genannte Inhouse Gyms einrichten. „Das muss nicht aufwendig sein“, sagt Sport-Experte Günther. So brauche man für einen Cyberobics-Kurs nur einen Raum mit ein paar Spinning-Rädern und eine Leinwand. Dann kann – virtuell, aber mit Trainingseffekt – beispielsweise durch die Nationalparks der USA geradelt werden.

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Auch die Mitarbeiter des Software-Unternehmens freiheit.com aus St.Pauli sind aktiv. Seit ein paar Monaten gehen jeweils sechs Teammitglieder einmal pro Woche während der Mittagspause gemeinsam ins Fitnessstudio Sankt Pauli Athletik in der Budapester Straße. Vorteil: Das Studio befindet sich im gleichen Gebäude – nur ein paar Türen weiter. Dort erhalten sie ein funktionelles Ganzkörpertraining. Das wird von der Geschäftsführung finanziell unterstützt.

Möglich gemacht hat den Kurs der Hamburger Fitness-Profi Simon Müller, Chef von Sankt Pauli Athletik: „Wir schneidern unseren Kunden ein Programm auf den Leib und kümmern uns individuell um sie.“ Sankt Pauli Athletik hat neben dem Studio im Schanzenviertel ein zweites in Bahrenfeld in der alten Marzipanfabrik. Jeder vierte Kunde bei Sankt Pauli Athletik wird von seinem Arbeitgeber geschickt. Neben Laufband und Hanteln bietet das Studio auch Ernährungsberatung. Simon Müller: „Es geht nicht nur darum, stärker und belastbarer im Alltag zu werden. Eine bessere Lebensqualität steht im Vordergrund.“ Und die Unternehmen profitieren, denn das gemeinsame Trainieren stärkt das Zusammengehörigkeitsgefühl, schafft Vertrauen und sorgt für eine lockere Atmosphäre im Büro.

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Finanzielle Unterstützung für Firmenfitness:

  1. Gesetzliche Krankenkassen unterstützen Maßnahmen, die der Gesundheit dienen. Die Kurse und Leiter müssen eine Zertifizierung haben. Infos geben die Krankenkassen. Hilfreich ist der„Leitfaden Prävention des GKV Spitzenverbandes“. Die Förderung muss vor Beginn der Maßnahme beantragt werden.
  2. Nach § 3 Nr. 34 Einkommensteuergesetz wird dem Arbeitgeber ein Freibetrag bis zu 500 Euro im Jahr pro Mitarbeiter für Leistungen der betrieblichen Gesundheitsförderung eingeräumt. Die Maßnahmen müssen gesetzlichen Anforderungen entsprechen. Außerdem können Sachbezüge geltend gemacht werden. Das bedeutet, dass eine Unterstützung für den Firmenfitnessvertrag (Rabatt/Zuschuss) bis 44 Euro je Mitarbeiter und Monat erfolgen kann.