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Der beste Zeitpunkt, um die Unternehmensnachfolge zu planen

Veröffentlicht am 15. Mai 2018

… ist jetzt! Denn irgendwann wird es für jeden Unternehmenschef Zeit zu gehen – und Nachfolgersuche, Einarbeitung und Betriebsübergang können Jahre dauern. Die besten Tipps, damit der Generationswechsel gelingt.  

Über Jahre und Jahrzehnte hinweg hat man als Firmenchef das Unternehmen aufgebaut, den Kundenkreis stetig erweitert und den Umsatz gesteigert. Keine Frage – die eigene Firma ist das Lebenswerk vieler Unternehmer. Gerade deshalb sollten sich Firmenchefs frühzeitig damit auseinandersetzen, wer ihr Lebenswerk in Zukunft fortführen soll. Denn wenn die Nachfolge nicht geregelt ist, bedeutet das für Angehörige und Mitarbeiter oft Frust, Chaos und Streit.

Als Unternehmenschef, der seit vielen Jahren die Geschicke der Firma bestimmt hat, ist es nicht leicht, diese Aufgabe jemand anderem zu überlassen. Schon gar nicht, wenn der Chef noch gesund und tatendurstig ist. Doch wer frühzeitig anfängt, kann die Vorteile nutzen, noch fit und gesund zu sein – und noch genügend Zeit für die Planung zu haben.

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Einarbeitung kann Jahre dauern

Im besten Fall plant der Unternehmer eine Übergangszeit mit dem Nachfolger ein. Denn bevor das Unternehmen an den Nachfolger übergeben wird, sollte es eine Einarbeitungszeit geben, um den Nachfolger auf seinen Job vorzubereiten: Dabei lernt er das Unternehmen kennen und übernimmt Schritt für Schritt mehr Verantwortung in der Geschäftsführung. Diese Phase kann mehrere Jahre dauern. „Auf diese Art und Weise kann der Unternehmenschef den Übergang selbst mitgestalten und mit der nächsten Generation seine Erfahrungen teilen“, erklärt Stephan Göthel, Rechtsanwalt und Wirtschaftsmediator bei der Hamburger Kanzlei Pier 11.

Eine frühzeitige Nachfolgeplanung ist auch ratsam, um den passenden Nachfolger zu bestimmen. Denn sowohl Familienangehörige als auch Familienfremde können dafür infrage kommen. Die Hälfte der Unternehmen werden an Familienangehörige übertragen, wie das Bonner Institut für Mittelstandsforschung (IfM) weiß. Knapp 20 Prozent gehen an Mitarbeiter und 30 Prozent an externe Führungskräfte.

Gerade bei Nachfolgebewerbern von außen muss geklärt werden, ob die Person zum Unternehmen passt. Der Firmenchef sollte sich vorab überlegen, welche Qualifikationen, persönlichen Eigenschaften und Erfahrungen er sich bei seinem Nachfolger wünscht.

Verkaufen, verpachten, verschenken oder vererben?

Im nächsten Schritt muss geklärt werden, wie die Betriebsübergabe formal und rechtlich geregelt werden soll. Verkaufen, verpachten, verschenken oder vererben – das Spektrum der Möglichkeiten, wie ein Unternehmen an die nächste Generation gegeben werden kann, ist groß. Verkauft der Chef seine Firma, bekommt er einen Geldbetrag und ist unabhängig vom weiteren wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens.

Bei einer Verpachtung bekommt er eine monatliche Zahlung und bleibt Eigentümer. Die Firma kann auch unentgeltlich an den Nachfolger verschenkt werden. Das kann auf einen Schlag oder aufgeteilt in mehrere Schenkungen über mehrere Jahre hinweg geschehen. Beide Modelle bieten Steuervorteile, die sich gerade bei frühzeitiger Nachfolgeplanung optimal nutzen lassen.

Gut beraten mit einem Fachanwalt

In allen Fällen ist es hilfreich, einen Fachanwalt als Berater hinzuzuziehen, der sich mit erbschafts rechtlichen sowie steuer- und gesellschaftsrechtlichen Aspekten auskennt. „Ein Anwalt als Berater kann sich nicht nur um rechtliche Aspekte kümmern, sondern auch Konflikte als Mediator lösen“, erklärt Rechtsanwalt und Wirtschaftsmediator Göthel. Ein Mediator ist als Vertrauter der Beteiligten dazu in der Lage, sich in die Positionen der Konfliktparteien hineinzuversetzen. So kann er versuchen, die Interessen aller in einem Vertragswerk zu berücksichtigen.

Die unternehmerisch agierenden Anwälte von Pier 11 bieten feste Preise und maximale Transparenz für den Mandanten. Pier 11 richtet u.a. auch das Veranstaltungsformat 12min.LAW und sind dadurch bestens vernetzt – auch über die Branche hinaus.

Kontaktdaten:
Pier 11
Schauenburgerstraße 10 | 20095 Hamburg
http://pier11.de/

 

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