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Auslandszahlungsverkehr: Absicherungen für Unternehmer

Hier erfahren Sie, welchen Risiken internationale Transaktionen ausgesetzt sein können – und wie diese Risiken effektiv reduziert werden können.

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Im Auslandsgeschäft das Schiff auf Kurs halten

Jahr für Jahr steigt der Umfang deutscher Importe und Exporte weiter an. Täglich werden dabei Güter und Dienstleistungen von inzwischen rund 6 Milliarden Euro zwischen Deutschland und dem Ausland gehandelt. Für international tätige Unternehmer ist es wichtig, sich vor Risiken im Auslandszahlungsverkehr bestmöglich zu schützen.

Welche Risiken birgt ein internationaler Zahlungsverkehr?

Risiken, die rund um internationale Transaktionen auftreten, sind vielfältig und können für Unternehmer immense wirtschaftliche Folgen haben. Hierzu zählen:

Risiken-Auslandszahlungsverkehr

 

Politische Risiken

Jedes Land hat spezifische politische Verhältnisse. Staaten, die bis vor wenigen Jahren als wahre Unruheherde und damit schädlich für Handelsbeziehungen galten, sind heute stabil – und umgekehrt. Durch neue Regierungen, veränderte Staatsformen oder politische Entscheidungen können sich Machtverhältnisse verschieben und schlimmstenfalls zu echten Krisen wie Unruhen, Revolutionen oder Kriegen ausweiten. Das kann Handelsinteressen und Transaktionen schlagartig beeinträchtigen.

Wirtschaftliche Risiken

Häufiger als politische Risiken sind wirtschaftliche Risiken. Hierzu zählen Handelsrisiken wie beispielsweise Transportschäden oder verspätete Lieferungen, Bonitätsprobleme des Lieferanten bzw. des Abnehmers oder auch ein erhöhtes Warenabnahmerisiko. Hinzu kommen Währungsrisiken durch schwankende Wechselkurse.

Wie lassen sich die Risiken im Auslandszahlungsverkehr verringern?

Gute Nachrichten: Zumindest gegen wirtschaftliche Risiken, die bei Auslandsgeschäften erfahrungsgemäß gehäuft auftreten, können sich Unternehmer effektiv absichern. Beispielsweise durch das Dokumenteninkasso und das Dokumentenakkreditiv:

Dokumenteninkasso-Auslandszahlungsverkehr

 

 Dokumenteninkasso

Das Dokumenteninkasso schützt die Transaktion nach dem „Zug-um-Zug“-Prinzip. Eine Bank dient als neutraler Vermittler beider Handelspartner. Sie sorgt dafür, dass dem Warenempfänger alle notwendigen Dokumente ausgehändigt werden, die ihn als rechtmäßigen Besitzer ausweisen – während der Zahlungsempfänger die veranlasste Zahlung erhält. Das geschieht unter Beachtung einheitlicher Richtlinien, die weltweit Anwendung finden. Durch den schrittweisen Austausch wird sichergestellt, dass nicht einer der Handelspartner bereits im Besitz von Ware oder Geld ist, während der andere noch darauf wartet und damit einem erhöhten Verlustrisiko ausgesetzt ist.

 Dokumentenakkreditiv

Mit einem Dokumentenakkreditiv lassen sich Zahlungsrisiken beim Auslandszahlungsverkehr verringern. Wie beim Dokumenteninkasso ist die Bank eine beteiligte Partei. Möchte ein Importeur frühzeitig sicherstellen, dass er sein Geld erhält, so eröffnet die Bank für ihn ein sogenanntes Importakkreditiv. Die Dokumnete werden nun geprüft. Bleiben sie ohne Beanstandung, wird wie geplant ausgezahlt. Auch der Lieferant profitiert – er erhält von der Bank ein Zahlungsversprechen.

Das Ganze funktioniert auch in umgekehrter Form: Das Exportakkreditiv sichert dem Exporteur die vollständige Bezahlung zu, sofern alle Akkreditivvereinbarungen erfüllt wurden.

Haben Sie Fragen rund um Ihren Auslandszahlungsverkehr?

 

Haspa Auslandszahlungsverkehr

 

Die Haspa hilft Unternehmen, die Risiken des täglichen, weltweiten Auslandszahlungsverkehrs zu minimieren. Sie übernimmt für Sie die Dokumntenerstellung und -prüfung, überwacht Zahlungstermine und sichert Ihre Forderungen ab. Zudem unterstützt sie Ihr Auslandsgeschäft mit einem komfortablen Fremdwährungskonto sowie softwaregestützten Auslandsüberweisungen.