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Liquidität ist in der Krise das A und O

 Reckrad

Oliver Reck von Reckrad an der Grindelallee kann wieder positiv in die Zukunft schauen.

Ein KfW-Kredit kann Unternehmen helfen, ihre Zahlungsfähigkeit zu erhalten und nach der Flaute mit Rückenwind durchzustarten.

Es lief gut für Oliver Reck. Sein 2012 eröffnetes Fahrrad-Geschäft in der Grindelallee florierte. Dann kam Corona. Der Shutdown im März traf ihn wie eine Keule. Oliver Reck hat den Schlag überstanden – und steht mittlerweile besser da, als viele Händler in anderen Branchen. Ein Grund: Fahrradfahren ist angesagt.

Die COVED-19-Pandemie hat die gesamte Hamburger Wirtschaft erschüttert. Viele Unternehmen haben noch immer zu kämpfen. Die Finanz- und Liquiditätsplanung stellt dabei eine zentrale Herausforderung dar. Sie stand auch für Oliver Reck ganz oben auf seiner Krisenbewältigungsliste. Der Velo-Händler beantragte über seine Haspa-Filiale, die nur einen Steinwurf von seinem Laden entfernt an der Rentzelstraße ist, einen KfW-Hilfskredit. „Mir war es sehr wichtig, meine Zahlungsfähigkeit gegenüber meinen Lieferanten und meinem Vermieter zu sichern“, erinnert sich der junge Unternehmer. „Ohne Liquidität bleibt ein Geschäft schnell stehen – das ist wie ein platter Reifen beim Fahrrad.“ Sein Firmenkundenbetreuer Ralf Nitschke legte sich ins Zeug. Mit Erfolg: Der Kredit stand rasch zur Verfügung. „Die Hilfe vom Bund, Land und von meiner Hausbank war unbürokratisch und schnell“, ist Reck zufrieden: „Selbst meine Steuerberaterin war überrascht wie schnell das ging.“

Neben dem frischen Kapital hat Oliver Reck geholfen, dass seine Werkstatt während des einmonatigen Shutdowns geöffnet bleiben durfte. Systemrelevant. „Das war gut, weil so der Kontakt zu unseren Kunden nicht ganz abgerissen ist.“ Mitte April konnte Reck auch seinen Verkaufsraum wieder öffnen – mit Hygieneregeln, die Verkäufer wie Kunden einhalten müssen. „In den ersten Wochen gab es einen regelrechten Run“, berichtet der Fahrradfachmann vom Hochfahren des Verkaufs. Vor seinem Laden standen die Kunden Schlange. Selbst im Juli sei die Nachfrage weiter „riesig“. Auch die Vermietung von Fahrrädern läuft bei Reckrad wieder wie geschmiert. Haspa-Kundenbetreuer Nitschke blickt mit Freude auf das florierende Business des Zweirad-Unternehmens: „Reckrad hat sich richtig gut entwickelt.“

Fahrradprofi Reck ist gut durch die Krise gekommen, weil er schnell reagiert und auf die richtige Finanzierungsstrategie gesetzt hat. Nach der Wiederöffnung hat ihm geholfen, dass durch Corona die Nachfrage nach Zweirädern als Alternative zum Auto und den Öffentlichen Verkehrsmitteln gestiegen ist. Das gilt für die gesamte Velo-Branche. Laut der Zweirad-Einkaufs-Genossenschaft, einem Verbund von 960 unabhängigen Fahrrad-Fachhändlern, liegen die Umsätze bereits zehn Prozent über dem Vorjahresniveau Die Nachfrage nach Drahteseln sei – auch durch den Run auf Diensträder – ungebrochen hoch. Oliver Reck: „Hoffen wir, dass dieser Trend anhält.“

Alle Infos zu Corona-Hilfen für Unternehmer unter www.haspa.de/corona