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Erfolg im Doppelpack

Nikolaos Tavridis und Manouchehr Shamsrizi

Nikolaos Tavridis und Manouchehr Shamsrizi

 

Gute Kontakte zahlen sich aus. Auch wenn es manchmal etwas länger dauert. So wie bei Manouchehr Shamsrizi. Schon vor mehr als zehn Jahren unterstützte die Haspa seine Schülerfirma, mit der er an einem Wettbewerb einer Unternehmensberatung teilnahm.

Diese Kontakte halfen Shamsrizi auch bei seinem Start-up RetroBrain, das therapeutische Videospiele für alte und demenzkranke Menschen entwickelt. Die Haspa stellte einen Kontakt zur Axion-Unternehmensgruppe, unter anderem Betreiber der Hamburger Elbschlossresidenz, her.

Für beide Unternehmen ergeben sich durch die Zusammenarbeit deutliche Mehrwerte. Für die Axion-Gruppe ist es wichtig, dass sie das Produkt schon in einer ganz frühen Phase der Entwicklung kennenlernen und ihre Erfahrungen mit dementen Menschen einbringen können. Und RetroBrain profitiert vom Wissenstransfer aus der Praxis.

Wie entstand die Idee, zusammenzuarbeiten?

Nikolaos Tavridis: Michael Lehmann von der Haspa ist auf uns zugekommen und erzählte, dass da ein Start-up ein Produkt entwickelte, das gut zu uns passen könnte. Für mich hörte sich das sehr interessant an. Wir haben ja auch Einrichtungen, in denen demente Menschen betreut werden. Das passt vielleicht wirklich sehr gut, war mein erster Gedanke.

Manouchehr Shamsrizi: Ursprünglich sind wir eine Berliner Firma, eine Ausgründung der Humboldt-Universität, wo die ersten Ideen zur Software und zu dem Spiel entstanden sind. Ich selbst bin gebürtiger Hamburger und hier zur Schule gegangen. Die Haspa hat schon vor mehr als zehn Jahren unsere „Schülerfirma“ unterstützt, mit der wir an „business@school“ der Boston Consulting Group teilgenommen haben. Aus dieser Zeit existierten tatsächlich noch Kontakte zum Haspa-Gründungszentrum, die ich direkt nach dem Umzug unseres Start-ups nach Hamburg angesprochen habe und denen wir letztendlich auch die jetzige Kooperation verdanken!

Welche Vorteile bringt Ihnen diese Zusammenarbeit? Kann man das vielleicht sogar beziffern?

Nikolaos Tavridis: Für uns ist es ganz klar ein Mehrwert, dass wir das Unternehmen und sein Produkt schon in einer ganz frühen Phase kennengelernt haben. So können wir Einfluss nehmen auf die Entwicklung des Produktes, denn wir sitzen ja an der Schnittstelle zwischen Spiel und dementen Menschen. Diese leben häufig sehr eingekapselt in ihrer eigenen Welt. Für uns ist es wichtig, sie durch so ein Spiel aus dieser eingekapselten Welt herauszuholen oder sie in dieser Welt glücklich zu machen. Da besteht ein enger Austausch.

Manouchehr Shamsrizi: Wir sind als junges Unternehmen, das sich dem Wissenstransfer aus der Theorie in die Praxis verschrieben hat, auf solche Kooperationen angewiesen. Erst so bekommen wir die Möglichkeiten, tatsächlich direkt mit betroffenen Menschen und Organisationen zu arbeiten und dadurch ein Feedback zu erhalten, ohne das die Entwicklung unserer Lösungen gar nicht möglich wäre.

Hat die Haspa Sie nach dem ersten Kennenlernen noch weiter unterstützt?

Nikolaos Tavridis: Die Haspa hat durchaus mal nachgefragt, wie sich die Zusammenarbeit entwickelt, ansonsten nicht. Aber wir sitzen ja regelmäßig mit unseren Haspa-Kontakten Michael Lehmann und Lars Niebuhr zusammen.

Manouchehr Shamsrizi: Die Haspa unterstützt uns, seit wir als Unternehmen – und ich als Initiator – nach Hamburg (zurück)gekommen sind. Für uns ist dabei besonders der Austausch mit den Experten wie Sebastian Ritt spannend, dem wir viel Know-how sowohl in Fragen des Unternehmertums als auch spezifisch über den Gesundheitsmarkt verdanken, das wir als junge Gründer ja noch nicht haben konnten. Know-how, aber eben auch Vernetzung!

Was empfehlen Sie Unternehmern, die sich ebenfalls verknüpfen wollen?

Nikolaos Tavridis: Es ist nicht das erste Mal, dass uns die Haspa so einen spannenden Kontakt vermittelt. Durch ihre unvergleichliche lokale Präsenz kennt die Haspa jeden, der hier in Hamburg etwas bewegt. Wir sitzen meistens ein- bis zweimal im Jahr mit unseren Haspa-Beratern zusammen. Da reden wir gar nicht über Zahlen, sondern über Ideen und Entwicklungen. Bei solchen Gelegenheiten kamen schon häufiger gute Hinweise auf potenzielle Geschäftspartner. Es lohnt sich also, sich mit der Haspa eng auszutauschen.

Manouchehr Shamsrizi: Ich habe durch RetroBrain und andere Projekte die Erfahrung gemacht, dass man sich auch als Start-up einfach mal in der Nachbarschaft umsehen sollte. Nicht nur im Silicon Valley gibt es potenzielle Kooperationspartner für Tech-Firmen. Gerade hier bei uns gibt es viele spannende Familienunternehmen, mit denen man prima zusammenarbeiten kann, die als Partner und auch als strategische Investoren infrage kommen. Und da kann man von der Haspa sehr profitieren, die als „alteingesessenes“ Haus hier wirklich viele tolle Kontakte hat und einen langfristig betreut.